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Automobile die durch uns komplett oder teilweise karossiert wurden.

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F8 Veteran wieder Leben TABild
eingehaucht

Fr. 28.01.2005




TONNA(uh).
Für Otto-Normalverbraucher ist es eine Angelegenheit für die Müllhalde, was da in der Werkstatt von Uwe Thiede in der Geilingsgasse 60 a in Burgtonna steht. Doch der „Holzwurm“ aus Leidenschaft hat glänzende Augen ob des Restes eines einstmals stolzen Zwei-Sitzer Cabrios. „Das war mal ein DKW F8, Baujahr 1939“, erläutert der 45-jährige. Für ihn ist das Wrack eine Herausforderung. Nach dessen Maßen soll so originalgetreu wie möglich unter seinen Händen eine neue Holzkarosserie entstehen und das Cabrio zum Leben erweckt werden. „Ich bin praktisch zwischen Kuhstall und Spänehaufen aufgewachsen“, begründet der gelernte Zimmermann und Stellmacher, warum er in die Fußstapfen von Großvater und Vater getreten ist. Seit dem 1. Januar hält er die Fäden der Stellmacherei in der Hand. Für Reparaturen und Aufträge für die Stammkunden  und die Leute aus dem Dorf stehen die Türen nach wie vor offen. Doch inzwischen hat Uwe Thiede Kundschaft vom Bodensee bis nach Usedom. Goldene Hände und einen Hang für Oldtimer haben nämlich nicht allzu viel Stellmacher. Zwar half er bereits in der Gesellenzeit Anfang der 80-er Jahre bei der Reparatur von IFAs. Doch mit dem Hobby Oldtimer hat er sich erst seit der Wende so richtig infiziert und ist einer der wenigen Fachleute in Deutschland, die aus Buchen oder Eschenbohlen eine Autokarosserie fertigen können. Die meisten Vorkriegsautos hatten ein Holzskelett. Und kein Typ gleicht dem anderen. Um alles richtige zu machen, studiert Uwe Thiede immer wieder Fachzeitschriften und Bücher, durchforstet das Internet, besucht Museen und Ausstellungen. Vierzehn Tage bis zu acht Wochen braucht er für die Nachbildung einer Karosse. Für sich selbst baute er ein Fundstück aus dem Jahr 1928 auf. Den Citröen präsentierte er jüngst auf der Oldtimermesse in der Erfurter Messehalle.

Quelle: Thüringer Allgemeine


Motorwagen02Historischer Wartburg
Motorwagen

Fr. 04.06.2004





Eisenach - Der Motorwagen Wartburg des Typs 2, Baujahr 1899 ist wieder in der Automobilen Welt zu sehen. Nachdem das Fahrzeug vom 2. bis 30. Januar bei dem Stellmachermeister Uwe Thiede in der Nähe von Bad Langensalza zur Reparatur des hölzernen Aufbaus war, wurde der Motorwagen anschließend nach Gotha gebracht. Bei Familie Kühnhold erfolgte eine Materialauswahl für die neuen Bezüge. Die Sitze und Lehnen des Motorwagens wurden anschließend mit antik braunem Leder neu bezogen.

In der Ausstellung des Museums war als Ersatz vorübergehend ein Dixi Cabrio zu sehen, das der Oldtimerfreund Lutz Schmidt aus Günthersleben als Leihgabe zur Verfügung gestellt hatte. Er übernahm auch alle Transportleistungen.

Finanziert wurde die 500 Euro teure Restauration des Wartburg Motorwagens durch Spenden für das Museum.


Quelle: Eisenach - Online

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